Unvergessene
Alexander – unvergessen
Er hat sich aufgegeben und ist gestorben.
15.05.2012:
Es fällt uns sehr schwer hier die richtigen Worte zu finden, weil wir es einfach noch nicht fassen können.Alexander ist gestorben.
Wenn man das liest, muss man es mehrmals lesen um zu begreifen was das heisst.
Er hat sich aufgegeben und ist gestorben. Wieso kann niemand letztendlich sagen, doch es ist wirklich so, dass er einfach starb.
Opi Tobi mußte am 21.03.2012 eingeschläfert werden.
Sein Nachruf hier sollte, soll ein ganz besoderer sein, weil dieser wundervolle, tapfere Hund, der bis auf zwei Jahre und zwei Monate, die er bei seinem Pflegefrauchen verbringen durfte, ein Leben voller Mühsal und Leiden hatte es verdient hat auch nach seinem Tod einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen zu behalten.Wir vom Tierheim können Birgit nur von Herzen danken, dass sie einen alten, blinden, tauben Hund bei sich aufgenommen hat. Und zwar ohne Wenn und Aber.
Opi Tobi, wie er liebevoll genannt wurde, krabbelte sich ganz schnell in Birgits Herz und Seele. Sie liebt ihn von Herzen, nahm auch die Unannehmlichkeiten wie Inkontinenz in Kauf; die Hauptsache ihrem Öpchen ging es gut!So möchten wir an dieser Stelle hier Birgit zu Wort kommen lassen. Sie kannte Opi Tobi besser als jeder andere. Er war ihr stiller Begleiter, der sich ihr voller Vertrauen in seinen Behinderungen hin gab und nicht enttäuscht wurde. Ein blinder, tauber Hund, der im hohen Alter sein ganz großes Glück fand und in Frieden diese Welt verlassen durfte. Dank seiner allerbesten Freundin Birgit, die schreibt (bitte lesen Sie es, ihre Zeilen werden Ihre Seele berühren):
“Lange habe ich überlegen müssen wie und was ich über Opi Tobi schreiben soll, es sind tausende von Eindrücken, die ich in den 2 Jahren und 2 Monaten gewonnen habe.
Opi Tobi hat es allen gezeigt, dass man mit Behinderungen, wie Blind- u. Taubheit sowie altersbedingte Arthrose in einem sehr hohen Alter noch glücklich und zufrieden leben kann, wenn man die entsprechende Pflege, Aufmerksamkeit und vor allem Liebe bekommt.
Oftmals wurde ich angesprochen, ob es denn nicht besser sei den Hund einschläfern zu lassen, er würde sich doch nur quälen (nee nee, dem Jenigen wäre es eine Last gewesen dieses Tier was einst Freude bereitet hat, auch im Alter mit seinen Gebrechen zu pflegen). Darauf sagte ich, wieso denn? ihm geht es doch gut, er trägt seine Rute nach oben, wedelt und hat Freude überall herum zu schnuffeln.
Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, doch irgendwann, konnte ich diese blöden Belehrungen von unwissenden und oberflächlichen vielleicht auch von egoistischen Menschen nicht mehr hören. Mir schossen Giftpfeile aus meinen Augen und ich sagte: „ Ach so, so habt ihr das mit eurem ERB-OPA auch gemacht, er war blind und taub, hat etwas gehinkt, ab und zu mal in die Hose Pipi gemacht, die Windeln waren zu teuer und Ihr habt Ihn dann einfach eingeschläfert, oder wie?“ Aus den Köpfen kam ein großes??????????
Unser Opi, ( manchmal sagte ich auch, unser Johannes Hesters unter den Hunden ) hat noch eine super schöne Zeit bei uns gehabt. Ein eigenes Zuhause, wo er seine verdiente Wichtigkeit und Liebe bekommen hat und einen Freund und Beschützer fürs Leben gefunden hat, seinen Freund Kater Tommy.
Ich hatte immer ein besonders Augenmerk für ihn, so war es mir in den letzten Tagen aufgefallen, das er im Rücken etwas eingefallen und an Gewicht verloren hatte. Daraufhin, hat er natürlich andere und mehrere Mahlzeiten und Extras bekommen. Am Sonntag/Montag fing er an sehr seltsam zu husten, das hat mir überhaupt nicht gefallen. Wir waren in Reisevorbereitungen und am Mittwoch früh morgens um 5 Uhr sollte die Reise beginnen. Der Vater meiner Freundin ist gestorben, er war Italiener. So mussten wir um diverse Formalitäten erledigen und wollten noch für 10 Tage etwas ausspannen und freuten uns, auch wenn der Anlass eher traurig war mit unseren vier Vierbeinern am Meer etwas zu genießen. Also bin ich am Dienstag zum Tierarzt nach Andernach, der bei Tobi Wasser in der Lunge feststellte. Tobi bekam eine Spritze und Tabletten für 30 Tage mit. (Tabletten, habe ich beim Tierarzt wieder zurückgegeben) Ich erzählte beim Tierarzt von unserer Reise. Darauf fragte der Tierarzt, und der Opi, kommt er zurück ins Tierheim? Ich sagte, nein auf keinen Fall, ob Opi zuhause paar Stunden im Körbchen liegt oder im Auto, ist doch dasselbe. Daraufhin antwortete er, ja damit hat er in seiner Situation ( blind und taub ) den wenigsten Stress. Am Abend noch bekam Opi starken Durchfall, das hat mich sehr beunruhigt. In der Nacht sind wir um 3 Uhr aufgestanden. Wir mussten uns fertig machen und noch eine ausgiebige Gassirunde mit den Hundis gehen. Als Opi aus dem Körbchen kam torkelte er orientierungslos herum, fiel die Stufe herunter und lag da. Opi hat diese Stufe immer mit Leichtigkeit genommen, nur an diesem Morgen nicht mehr. Ich habe ihn aufgehoben, aber irgendwie war sein Gleichgewicht gestört, sein Köpfchen ging immer zur Seite weg und die Beinchen trugen ihn auch nicht mehr richtig. Ich habe ihn wieder in Körbchen zurück gebracht, er hat versucht aufzustehen, er hat es aber nicht mehr geschafft. Wir, haben abwechselnd an seinem Körbchen gewacht und ständig Körperkontakt gehalten, damit er nicht alleine ist und sich auch nicht alleine und verloren fühlt. Es war klar, dass unsere Planung um 5 Uhr los zu fahren Vergangenheit ist. Natürlich hatte Opi oberste Priorität. Ich ahnte und wusste wo seine Reise hingehen wird. Wir waren kurz vor 8 Uhr in Andernach, Frau P. und ich sahen uns an, es war klar, es war seine letzte Reise. Sie gab ihm eine Spritze und er ist ganz sanft und friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Ich musste mich von einem großen Freund verabschieden, ein Freund der für mich wie eine Therapie war. Er hat mich ein stückweit während meiner Krankheit begleitet und da Tobi intensive Pflege brauchte, habe ich dadurch an Kraft und Energie zurück gewonnen.
Es war mir klar und es gab auch nichts anderes, das Töbchen bei mir in letzter Station ist. Es ist schwer der Tatsache ins Auge zu sehen, wenn es genug ist, wann es richtig ist, vor allem wann es wichtig ist die Reise eines Tieres zu akzeptieren. Im Fall Tobi, war es richtig und auch wichtig so zu entscheiden. Einen Schlaganfall, mit seiner vorherigen Behinderung die er sowieso schon hatte, blind und taub zu sein, war keine gute Kombination. Das Leben, soll noch lebenswert sein und das wäre sicherlich nicht mehr so gewesen. Ich musste es akzeptieren, bis hierhin und nicht weiter. Das Leben sollte für ihn schön und eine Leichtigkeit sein. Es war an der Zeit, Auf wiedersehen und Danke zu sagen. DANKE! Das es Dich für mich gab.
Ich habe sein Halsband, was ich ihm mit passender Leine in Holland gekauft habe, ( es war wie für ihn hergestellt ) abgelegt und an den Innenspiegel meines Auto gehangen, damit er irgendwie doch noch auf unserer Reise dabei ist und seine gute Seele mitfährt.
Der Opi, mein kleiner Weltenbummler, kam aus Portugal. Gerettet aus der Tötung von den Spaniern, wo er auch ein paar Jahre lebte. Dann überführte man ihn nach Deutschland um dort ein Zuhause zu finden, was er auch gefunden hat.
Er machte mit uns 2 mal Urlaub in Holland am Meer, was er auch sichtlich genoss. Immer wieder schauten seine leeren Äuglein zum weiten Meer hinaus und sein Nässchen, was ja noch bestens funktionierte ( Tobi, fand mit seinem Näschen jeden Essenskrümel, war er auch noch so fern), schnupperte genüsslich die Meeresluft. Nur zu gerne hätten wir ihn mit nach Italien genommen, aber Tobi hatte seine eigene Reise bereits gebucht. Wir werden Dich immer in unserem Herzen behalten Deine Tierfreunde Tommy, Mary, Niki, Lara, Milo und Dein Pflegefrauchen.Aufwiedersehen! Du großer Opi Tobi!
Liebes Tierheim Mayen, ich möchte mich herzlich für euer entgegengebrachtes Vertrauen bedanken,
dass ich diesen tollen Hund Pflegen durfte.
Unser Juppi musste am 10.03.2012 eingeschläfert werden.
Lesen Sie doch bitte unter der Rubrik “Onkel Kims Briefe” den Nachruf für unseren Katzensenior, der nun nicht mehr mit seinem besten Freund Rasputin kuscheln kann.
Soviel Glück, soviel Trauer, soviel Freude, soviel Schmerz.
All diese Emotionen vereinen sich bei Franzis Pflegefamilie uns im Tierheim.
Vergangene Nacht, am 05.03.2012 um 23:46 Uhr starb Franzi.
Es ist schwer zu beschreiben was dieses entzückende Dackelmädchen in ihrem Leben erlebt hat.
Garfunkel – Unvergessen
War voller Krebs...
Eigentlich schien Garfunkel ein “ganz normaler” Kater zu sein, als er als Fundtier zu uns ins Tierheim kam.
Doch kurze Zeit später bereits stellte sich heraus, dass sein Körper voller Krebs war.Eine erschütternde Diagnose!
Zu vermitteln war der sanfte Kater in diesem Zustand natürlich nicht und so bot sich ein Vorstandsmitglied von uns an, ihm einen Pflegeplatz zu schenken und ihn auf seinem Weg zu begleiten.Am 25.Februar 2012 war dieser Weg nun zu Ende.
Er starb still und leise, so wie er zu uns gefunden hatte.
Der heutige Tag, der 28.Januar 2012 wird uns allen in Erinnerung bleiben.Unser treuer und von vielen Menschen geliebter “Onkel Kim” wurde heute von seiner körperlichen Qual erlöst.
Sie alle, die Sie Kims Tierheimleben mit verfolgten, werden nun sehr traurig sein.
Genau wie wir!Doch in diese Trauer mischt sich ein tröstendes Gefühl der Barmherzigkeit.
17.01.2012:
In der vergangenen Nacht ist unser altes Mädchen verstorben.
Schon seit einigen Wochen beobachteten wir, dass Wilhelminchen immer rappeliger wurde.
Sie fraß nur noch sehr wenig, schleckte am liebsten die Soße von den gereichten Futterbröckchen, trank viel und schlief fast nur noch.Mit Argusaugen beobachteten wir sie, damit wir sahen, dass sie keine Schmerzen hat.
Doch die hatte Wilhelminchen ganz sicher nicht.
Jule. meine allerbeste Katzenfreundin!
Du kamst als Fundkatze ins Tierheim, noch ganz jung.
Du hast ständig so komisch gezuckt und die Ärzte diagnostizierten “Atakxi”, eine Nervenkranheit die nicht lebensbedrohlich, aber unheilbar ist.
Damit du etwas zur Ruhe kommen solltest, kamst du auf eine Pflegestelle, wo du aufgepäppelt und liebevoll versorgt wurdest.
Und dort überraschtest du im wahrsten Sinne des Wortes eines Tages dein Pflegefrauchen, indem du zwei Katzenkinder zur Welt brachtest. Du kamst quasi schon tragend ins Tierheim und hast die Geburt mit Bravour ganz alleine hin gekriegt.
Unglaubliche Traurigkeit umhüllt diesen Tag, weil Muska heute für immer eingeschlafen ist.
Wir mussten diese unglaublich tapfere Katze von ihrem Leiden erlösen und das geschah in den Armen der Frau die sie in den letzten Wochen voller Hingabe gepflegt hat, was wahrlich nicht einfach war.Wenn man ihre Geschichte liest, dann kann man sich gar nicht vorstellen, das Muska nun tot ist.
Liebe kann das Herz brechen. Auch das Herzchen eines kleinen Kaninchenmannes.Ende August starb Paulinchen. Sie war, genau wie Johnny nie so ganz gesund, aber trotzdem die stabilere von den beiden.




Unser Juppi musste am 10.03.2012 eingeschläfert werden.
Soviel Glück, soviel Trauer, soviel Freude, soviel Schmerz.
Eigentlich schien Garfunkel ein “ganz normaler” Kater zu sein, als er als Fundtier zu uns ins Tierheim kam.


