Katzenvermittlung

Haben Sie Katzenkinder?

Das ist eine der am häufigsten gestellten Fragen im Tierheim. Von Frühjahr bis weit in den Herbst hinein haben wir in der Regel sehr viele Katzenkinder zu vermitteln, das leider immer noch genügend unkastrierte Katzen gibt deren ungewollter Wurf im Tierheim landet.

Da Katzen in der Regel zweimal im Jahr (manchmal dreimal) rollig, meist im Frühjahr und im Spätsommer/früher Herbst werden, haben wir die letzten Katzenkinder meist im Dezember vermittelt, die ersten im vermittelbaren Alter kommen meist erst wieder im Mai/Juni. In der Zeit zwischen Dezember und Mai legt die Natur eine Winterpause ein, so dass es weder im Tierheim noch anderswo keine Katzenkinder gibt. Aber es gibt so viele (auch junge) erwachsene Katzen, die auch ein Zuhause suchen.

Kurz gesagt: Zwischen Mai/Juni und November/Dezember gibt es jede Menge Katzenkinder im Tierheim. Zwischen Januar und Mai legt die Natur eine Pause ein.

Welche Voraussetzungen müssen Interessenten für Katzen erfüllen?

Wenn sie einer Katze ein neues Zuhause geben wollen, dann müssen natürlich alle Voraussetzung für ein katzengerechtes Leben stimmen. Einer Freigängerkatze muß natürlich ein gefahrloser Auslauf geboten werden, d.h. daß sie nicht mitten in der Stadt oder direkt an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Ansonsten sollten sie lieber eine Stubenkatze bzw. ein Katzenkind, die nur ein Leben im Haus gewohnt sind, zu sich holen.

Bitte beachten sie, daß ein Freigänger immer die Freiheit suchen wird und sich in der Regel nicht an eine reine Wohnungshaltung gewöhnen wird. Andersherum ist das allerdings kein Problem. Wenn sie ganztags arbeiten sind, dann sollten sie immer (mindestens) zwei Katzen zu sich nehmen, das gilt vor allem für Katzenkinder und reine Wohnungskatzen.

Alle von uns vermittelten erwachsenen Katzen sind kastriert. Bei einem Katzenkind werden sie vertraglich dazu verpflichtet, weibliche Katzen im Alter von sechs Monaten und Kater im Alter von acht Monaten kastrieren zu lassen.

Warum muss eine Schutzgebühr bezahlt werden?

Im Tierheim werden keine Tiere verkauft, sondern in gute Hände vermittelt. Also ist die zu entrichtende Schutzgebühr auch kein Kaufpreis, da man ein Lebewesen nunmal nicht wie ein Auto oder Fahrrad verkaufen kann. Diese Gebühr ist eine Pauschale, mit der die entstandenen Kosten abgegolten werden, die dem Tierheim durch medizinische Versorgung, Kastration und Unterbringung entstanden sind. Die Kosten hierfür sind natürlich je nach Tier und Verweildauer im Tierheim sehr unterschiedlich. Bei Tieren, die krank waren (Unfallkatzen, alte Hunde usw.) kommen oft noch sehr hohe Tierarztkosten auf uns zu. Natürlich müssen auch alle anderen Kosten eines Tierheims (Wasser, Strom, Heizöl, usw.) irgendwie gedeckt werden.
Wenn also jemand einem unserer Schützlinge ein neues Zuhause schenkt, sollte er die Abgabe-Gebühr einfach als Pauschale für die Kosten sehen, die uns durch die Versorgung seines neuen Familienmitglieds entstanden sind.