Papito – wir haben liebe Patinnen und Paten gefunden :-)


Wir danken Papitos Paten:
Hr. Weiler aus Mayen, Fr. Weiler aus Mayen,
Fr. Klasen aus Kaisersesch, Fr. Moitzfeld aus Mayen

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich/kastriert
Alter: schon älter
Schulterhöhe: ca. 45 cm
Im Tierheim seit: in einer Pflegestelle

Beschreibung

Papito

Aus der „Hölle“ ins neue Leben.
So könnte man die Geschichte des armen, traurigen Papito überschreiben.

Vorab: Für diesen bezaubernden Hundeopi suchen wir liebe Paten, damit wir sein Leben leichter und unbeschwerter machen können.
Vielleicht möchten SIE ihm ja dabei helfen!?
Ab 5 Euro monatlich kann man eine Patenschaft anmelden.
Hier auf unserer Homepage kann man ein entsprechendes Formular herunter laden.

Doch nun zu Papito`s Geschichte, so wie wir sie kennen.
Der arme Kerl kommt aus Rumänien und wartete dort unter hunderten von anderen Leidensgenossen auf eine Familie, einen Menschen der ihn aus dem Shelter heraus holt.
Doch alte Hunde möchten die wenigsten Menschen und so wartete auch Papito vergeblich. Er wurde immer trauriger und zog sich mehr und mehr in sich zurück.

Papito1

Im April fragte dann eine ehrenamtlich arbeitende Dame von „Ein Herz für Streuner e.V.“ bei uns an, ob wir ein Plätzchen für Papito hätten. Wir arbeiten schon lange und sehr gut mit dieser seriösen Organisation zusammen und wollten alles möglich machen um dem Hundeopi zu helfen.
So überlegten wir hin und her wo wir ihn unterbringen könnten und gaben schließlich „grünes Licht“. Die Ausreise war gesichert.
Ach was freuten wir uns auf dieses Häufchen Elend!
Am 9. Mai sollte er dann endlich bei uns sein.
Sollte!
5 Tage vor Abfahrt aus Rumänien erhielten wir die traurige Nachricht, dass bei Papito ein Sticker Tumor festgestellt wurde.
Ein ansteckender Tumor der mit Injektionen die äußerst schmerzvoll sind, behandelt würden. Und je nach Größe des Tumors könnte das alles sehr lange dauern.

Ach was waren wir enttäuscht!
Dieser arme Tropf.
Hatte mit Sicherheit kein schönes Leben in seinen ca. 10 Jahren in Rumänien und nun noch dies.
Wir sahen uns immer wieder die Fotos von dem traurigen Hund an und versprachen ihm aus der Ferne, dass er gesund wird und, dass er dann zu uns kommen kann. Egal ob wir dann gerade Platz hätten, oder nicht. Irgendwie würden wir das hin bekommen.
In Gedanken waren wir so oft bei ihm in Rumänien und dachten immer wieder an die fiesen Injektionen die er aushalten musste. Doch sie sollten ihm ja die Genesung geben.
Das war, wie erwähnt, Anfang Mai diesen Jahres.
Mitte Juli dann die erlösende Nachricht, dass Papito`s Therapie beendet ist, er alle Zyklen der Krankheit gut überstanden hat der Tumor besiegt wurde und der Opi am 18.07. zu uns kommen könnte.
Ach wie schön. Endlich! Wir freuten uns so sehr.
Und wieder sollte es anders kommen.
Nur 2 Tage später eine neue Hiobsbotschaft.
Papito und 10 weitere Hunde können nicht ausreisen, weil es im Shelter ein Problem mit Leptospirose gibt.
Papito und die anderen ausreisefertigen Hunde waren und sind natürlich komplett durch geimpft, doch es sollte jedes Risiko vermieden werden, da Papito durch die Tumortherapie noch etwas geschwächt und das Immunsystem noch schlecht war.
Und wir waren wieder traurig, dass der Hundeopi noch immer nicht zu uns konnte. Wir hatten es ihm doch versprochen 🙁
Wir hofften voller Zuversicht weiter!
Eine WhatsApp Nachricht wurde uns dann geschickt, dass Papito nun stabil genug ist um endlich nach Deutschland, in diesem Fall zu uns nach Mayen kommen könnte. Und zwar am 22.8.20
Wir fieberten den Datum entgegen und endlich, endlich gab es kein Verschieben des Transportes mehr.
Endlich!

Am späten Abend des 22.8. kam er er an.
Eine unendlich lange Fahrt hinter sich, bei der es leider auch noch viele, viele Staus gab, tapste mit wankenden Schritten unser sehnlichst erwarteter Papito aus der Transportbox.
Wir erlebten einen völlig erschöpften alten Hund, dessen Augen in seinem grau gewordenen Gesichtchen „leer“ in`s „Irgendwas“ schaute.
Uns floss das Herz bei dem Anblick über, doch endlich war Papito wohlbehalten bei uns angekommen.
Dass die lange, beschwerliche Reise nicht spurlos an ihm vorüber gehen würde, war uns klar und deshalb wussten wir, dass er in den nächsten Tagen schlafen, schlafen, schlafen würde und er ganz viel Ruhe brauchte.
Und die sollte er haben!
Wir wollten und wollen wirklich alles tun um Papito nun ein Leben zu schenken, dass ihn all seine Nöte und Schmerzen vergessen lässt.
Nun sind 16 Tage seit Ankunft vergangen und jeder Tag bedeutet ein neues Leben für ihn.
Papito2

Und so langsam scheint Papito zu merken, dass er in einer anderen Welt lebt als noch vor rd. 3 Wochen.
Wir haben ein sehr, sehr liebes Pflegefrauchen für ihn gefunden, wo er quasi rund um die Uhr betüddelt, gehegt und gepflegt wird.
Seine Augen haben diese traurige Leere verloren und so langsam schaut er sich wacher alles an, was um ihn herum passiert.
Zu 100 % ist er natürlich noch nicht innerlich angekommen; sein Martyrium der letzten 10 Jahre war wahrscheinlich viel zu groß, als dass er so schnell verstehen könnte, dass es nun ein für allemal vorbei ist.
Doch nun hat er alle Zeit der Welt um sein Leben neu zu entdecken. Und das mit all der Liebe die ihm sein Pflegefrauchen ihm schenkt.
Nun ist es so, dass wir Papito vieles geben möchten, was ihm sein Leben noch mehr erleichtert.
Er geht sehr steif, sein rechtes Vorderbein und der Schulterbereich schmerzt ihn und wenn man ihm am hinteren Rücken berührt zuckt er auf und der kleine, alte Körper zuckt zusammen.
Zum Glück haben wir eine gute Tierphysiotherapeutin zur Seite.
Frau Bianca Gesellgen hat schon vielen unserer Tiere geholfen und so werden wir auch mit Papito zu ihr in die Praxis nach Mülheim-Kärlich fahren. Sicher wird Frau Gesellgen ihm helfen können.

So. Nun haben Sie das Seelchen Papito ein wenig kennen gelernt und gerne berichten wir ab und zu wieder von ihm.
Noch schaut er recht traurig drein, doch das wird sich ändern.
Das wissen wir aus Erfahrung und wir freuen uns jetzt schon auf die Zeit, wenn der Schatz mit wedelndem Schwänzchen und leuchtenden Augen uns begrüßen wird.
Wir sind glücklich diesem Hund ein schönes neues Leben schenken zu dürfen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns vielleicht dabei helfen würden, bzw. möchten.
Eine Patenschaft ermöglicht uns, ihm nicht nur Gutes zukommen zu lassen, sondern das Beste. Und genau das hat er sich verdient bei dem was er alles erlitten hat.
Wie erwähnt, kann man ab 5 Euro monatlich Papito helfen und unterstützen. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt 😉
Gerne senden wir Ihnen auch ein Patenschaftsformular per E-Mail zu. In diesem Falle senden Sie uns bitte Ihre Anschrift an
info@tierheim-mayen.de
Teilen Sie auch gerne den Beitrag, vielleicht würde ja auch gerne jemand von „weiter weg“ Papito`s Pate, oder Patin werden.
Vorab ein herzliches Dankeschön, auch und besonders im Namen von unserem Hundeopi Papito !

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