Lasst uns gemeinsam helfen – jetzt mehr denn je!


anaa1Mehr denn je – müssen wir jetzt zusammenhalten und unseren Freunden helfen!

Bitte helft mit!

Gestern habe ich meine Freundin aus Madrid gefragt, wie die aktuelle Situation bei ihr ist. Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit dem spanischen Verein ANAA aus Madrid zusammen und in den letzten Tagen habe ich mehr denn je an sie denken müssen. An die Hunde und Katzen, die auf den Straßen leben, die Hilfe brauchen. An die Mitarbeiter, die keine Tiere mehr vermitteln dürfen und tagtäglich immerzu neue Notfälle gemeldet bekommen und aufnehmen müssen…

Was meine Freundin mir schrieb, ließ meinen Atem stocken und meine Augen füllten sich mit Tränen und sie liefen mir die Wangen runter. Ich möchte euch an der Nachricht teilhaben lassen und meine Freundin war einverstanden, dass ich ihre Worte ins Deutsche übersetze, damit auch ihr lesen könnt, wie schlimm die Situation aktuell in Spanien und vor allem rund um Madrid ist.

„Hallo Kristina, uns geht es nicht gut. Alles ist ein großer Albtraum. Drei meiner Familienangehörigen sind an Corona erkrankt und liegen im Krankenhaus. Die Krankenhäuser sind total überlastet. Ich habe zwei weitere Tanten, denen es sehr schlecht geht, aber sie haben keine Möglichkeit stationär aufgenommen zu werden. Sie müssen zu Hause bleiben und abwarten, ob es ihnen bald besser gehen wird oder wenn es ihnen richtig schlecht gehen sollte, über eine Aufnahme im Krankenhaus nachgedacht werden kann.

Die Krematorien haben keine Möglichkeit mehr, alle Verstorbenen zu verbrennen und sie müssen sie notdürftig in einer Eishalle in Madrid lagern, bis wieder Kapazitäten frei sind.

Ich hoffe wirklich, dass ihr den Virus stoppen könnt, bevor die Lage so eskaliert wie hier bei uns. Es fühlt sich so an, als lebten wir einen Horrorfilm. Ich habe niemals gedacht, dass es mal so kommen würde.

Sie fanden in Altenheimen tote Menschen in ihren Betten liegend, weil die Angestellten selbst infiziert sind und es in den Krankenhäusern zu wenig Personal gibt, um alle behandeln und heilen zu können. Wirklich, es ist furchtbar.

Ich bin so fertig und nervlich am Ende. Gestern mussten wir einigen unserer Tierärzte sagen, dass sie im Moment nicht für uns arbeiten können. Ebenso mussten wir Büropersonal nach Hause schicken, bis die Situation sich beruhigt hat.

Wir haben große finanzielle Probleme. Ich werde einen Spendenaufruf schreiben müssen, um Menschen zu finden, die uns unterstützen möchten, sodass wir unsere Arbeit fortführen können. Ohne die Vermittlungen, die geplanten Feste, Patienten in der Tierklinik und die Menschen, die uns nicht mehr ehrenamtlich unterstützen können, sieht unsere Zukunft sehr schlecht aus.“

Wir möchten helfen, indem wir euch bitten, ein paar Euro nach Madrid zu schicken. An meine Freundin. An den Verein ANAA. An die Tierschützer vor Ort, die jeden Tag dafür kämpfen, dass die Tiere nicht verhungern, dass verletzte tierärztlich versorgt werden und irgendwann eine Familie finden können.

Lasst uns helfen – jetzt mehr denn je.

Spendenkonto:

ANAA

IBAN ES93 2100 4356 8402 0005 4827

BIC CAIXESBBXXX

 

Spendenzahlung durch PayPal oder Kreditkarte über die Webseite:

https://www.anaaweb.org/realiza-un-donativo/

Werdet Mitglied bei ANAA

https://www.anaaweb.org/colabora/hazte-socio

 

Print Friendly
Zurück zu: News