Miana – niemand erkennt ihre wunderbare Art. So schade!


Wir danken Mianas Patin:
Fr. Weyrich aus Mehren


Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich/kastriert
Alter: geb. Januar 2019
Schulterhöhe: ca. 60 cm
Im Tierheim seit: 8.1.20

Beschreibung

04.08.2020:

Es ist wirklich wie verflixt.
Da haben wir schon einige Male Mianas tolles Wesen hier beschrieben, aber nichts tut sich für sie.
Kein Interessent, keine Nachfrage.
Es ist wirklich so schade, denn Miana hat alles was einen Hundekameraden, in diesem Fall Kameradin aus macht.
Lesen Sie dazu den Eintrag vom Mai 2020.
Miana ist menschenbezogen und wirklich lieb. Aber sie hat Temperament. Wird man diesem Temperament gerecht, so ist sie im Haus ausgeglichen und genießt ein langes, tiefes Schläfchen.
Eigentlich also genau wie ein Hund sein soll.
Draußen aktiv, drinnen entspannt.
Wir stellen die hübsche Miana nun als Sorgenkind ein.
Eigentlich ist sie keins, aber so wird vielleicht der „richtige“ Mensch endlich auf sie aufmerksam.
Wir drücken ganz feste die Daumen. Ganz, ganz feste!

Wenn Sie Miana kennen lernen möchten, dann rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.
Doch bedenken Sie, dass Miana nichts für Stubenhocker ist :-)

Mai 2020
Nun ist Miana schon wieder 5 Monate bei uns – ohne Aussicht auf ein neues Zuhause. Zwar hatten sich bereits einige Menschen gemeldet, die Interesse zeigten, doch das Richtige war bis jetzt nicht dabei.
Viele unterschätzen Mianas Temperament. Sie ist ein wunderbarer, aktiver und sportlicher Hund, der aber genau dasselbe von seinen Menschen fordert: Eine gute Ausdauer draußen und drinnen eine Portion Couchpotato.
Draußen in der Natur kann es nicht aufregend genug sein für unseren Springinsfeld. Ja sie ist etwas übermütig, unbekümmert, fröhlich und sehr lebhaft. Aber ist es nicht genau das, was wir von einem jungen Hund erwarten? Eine Schnarchnase sollte ein 1 1/2 Jahre alter Hund nicht sein, dann wäre etwas falsch.
Natürlich braucht Miana noch den nötigen Feinschliff in Sachen Grundgehorsam, doch sie ist so ein freundliches Hundemädchen, was wirklich viel Potenzial mitbringt, was von den richtigen Menschen nur noch erkannt werden muss.
Wir möchten Miana gerne als Einzelhund in der neuen Familie wissen oder zu einem bereits vorhandenen Rüden vermitteln, der aber stabil genug sein sollte, um genau dieses wilde Temperament gut vertragen zu können. Sie ist nämlich doch sehr grob beim Spielen und fordert gerne zu einem Sprint auf, um dann erschöpft in der Sonne dösen zu können.

08.01.2020

Wie viel Pech kann ein Hund überhaupt haben???? Am Montag kam Miana das zweite Mal aus der Vermittlung zurück und wieder unverschuldet. Aufgrund einer Trennung vom Lebenspartner, war für die junge Hündin, die gerade 1 Jahr alt geworden ist, keine Zeit mehr da. Und so musste eine Entscheidung zu Gunsten des Hundes gefällt werden, obwohl wir uns natürlich gewünscht hätten, dass es anders für sie ausgegangen wäre, anstatt wieder hier zu landen. Miana hat es in letzter Zeit nicht einfach gehabt, sie hat einen Magendurchbruch gerade so überlebt und man bangte wirklich Tage um ihr Leben. Während wir diese Zeilen schreiben, haben wir einen dicken Kloß im Hals sitzen und müssen uns zusammenreißen, dass nicht die Tränen kullern – so fühlen wir mit all unseren Tieren mit. Niemand hat so etwas verdient, nicht Miana und sonst kein anderes Tier. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Miana ENDLICH, endlich ihre Familie findet, in der sie steinalt werden darf!!!! Miana ist gut sozialverträglich, spielt für ihr Leben gerne, beherrscht das Grundgehorsam und ist rundum ein toller Hund.

14.07.2019:

Groß ist das einst kleine Hundemädchen geworden und eine wahre Schönheit. Eine der Besten in der Hundeschule und einer der Lieblinge unserer Gassigänger.
Warum Miana noch immer bei uns im Tierheim ist, kann niemand nachvollziehen.
Die aktuellen Bilder zeigen, was das für ein toller Hund geworden ist.
Miana

 

22.05.2019:

Warum hat dieses Hundemächen nur so viel Pech an seinen Pfoten???

Nicht lange war die süße Miana bei uns als sie vermittelt werden konnte.

Eine Familie die sich schon lange einen Hund wünschte, verliebte sich in Miana und so durfte das Hundekind nur wenige Tage nach der Ankunft in Mayen aus ziehen um fortan mit dieser Familie zusammen zu leben. Was für eine Freude, auch und besonders für uns, da wir immer überglücklich sind, wenn unsere Hunde nicht allzu lange dem Tierheimstress aus gesetzt sein müssen.

Bilder wurden uns per E-Mail geschickt die eine offenichtlich „angekommene“ Miana in ihrem Körbchen liegend zeigten, mit entsprechend frohem Text.

Doch dann die Schicksalswende. In der Familie kam es zu einem unvorhersehbaren Unfall und es blieb keine Zeit mehr für Miana.
Heute wurde sie wieder ins Tierheim gebracht und sie versteht die Welt nicht mehr.
Zunächst freute sie sich, dass sie ihre Geschwister „Finjas“ und „Iva“ wieder sah, doch als Finjas sich dann auf sie stürzte und sie zu Boden drückte, war es aus. Angst und die Sehnsucht nach ihrer Familie, die sie doch schon nach wenigen Tagen lieb gewonnen hatte, ließ Miana erstarren.

Wie sollten wir ihr erklären was geschehen war?
Gerade in einem Alter in der Miana ist, ist es wichtig eine Konstante in ihrem Leben zu haben. Wir hatten gehofft dass sie in dieser Familie diese Konstante gefunden hatte, doch das Schicksal ist oft grausam.

Finjas haben wir nun von ihr getrennt und er lebt nun mit Emily zusammen, die ihn auch in die Schranken weist wenn er mal zu übermütig wird. Pupertät muss halt aus gehalten werden. Auch bei Hunden.

Nun ist Miana wieder auf der Suche nach einem kuscheligen Körbchen.
Nach Menschen die ihr das geben, was sie schon einige Zeit erleben durfte.
Liebe und Geborgenheit…

05.05.2019:

Miana, Finjas und Iva sind Geschwisterchen, die zusammen auf den Straßen Nähe Baia Mare in Rumänien herum liefen. Ganz ohne Mama…
Zum Glück wurden sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen, sondern „eingesammelt“ und in den Shelter gebracht.

Dass die kleinen Würmchen dort nicht gerade glücklich sind, kann man sich gut vorstellen.
150 Hunde. Es ist extrem laut und noch immer recht kalt dort in dem Shelter.
Die Mitarbeiter tun ihr Menschenmöglichstes, doch die finanziellen Mittel und die gesamten Umstände sind einfach schlecht und so sind sie alle über glücklich für jedes Seelchen das ausreisen kann.
So kamen am 5. Mai die drei Junghunde zu uns und wir freuen uns wirklich SEHR ihnen hier die reelle Chance auf baldige Vermittlung zu geben.
Wer sich mit dem Gedanken trägt sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, der muss sich im Klaren sein, dass das sehr viel Arbeit bedeutet.
Gerne führen wir ein aufklärendes Gespräch mit Interessenten.

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