Argentario – verstorben


Das Jahr ging für Argentarios Pflegefamilie nicht schön zu Ende. Bereits im Dezember befand sich der Teddybär, der damals aus Spanien zu uns reiste, in tierärztlicher Behandlung, als bei ihm eine massive Entzündung des Mauls festgestellt wurde sowie eine Wucherung in der Nase. Man hatte noch Hoffnung, dass man ihm vielleicht mit einer OP weiterhelfen könne, doch in der Narkose konnte erst das gesamte Ausmaß festgestellt werden, sodass man sich gemeinsam dafür entschied, ihn nicht mehr wach werden zu lassen. Für Argentario endet das Leben bei einer tollen Pflegefamilie, wo er besser hätte nicht aufgehoben sein können. Mit seinen kaputten Gelenken und seiner lockigen Mähne war er bei einer Physiotherapeutin UND Frisörin wirklich sehr gut aufgehoben. Er war Teil eines Hunderudels und lebte auch mit einer Katze zusammen, wobei er diese gerne jagte und sich freute, wenn sie vor ihm weglief und er seinen Erfolg genoss. Aber Susi wusste, wie Argentario tickte und erlaubte ihm diesen Spaß :-) Lieber Aggi, so wie man dich liebevoll nannte, mach es gut und hab ein tolles Leben auf der anderen Seite. Vielleicht sehen wir uns wieder ;-)

Wir danken Argentarios Paten:
HK aus Koblenz;
Fr. Keßler aus Koblenz

Rasse: Chow-Chow-Mix
Geschlecht: männlich/kastriert
Alter: 6 Jahre, wir schätzen ihn älter
Schulterhöhe: ca. 49 cm, 23 kg
Im Tierheim seit: ab 23.09.17

Beschreibung

17.10.17:

Argentario ist bis zur Vermittlung in eine Pflegefamilie gezogen. Zuvor durfte er noch in den Genuss eines Hundefrisörs kommen. Und was sollen wir sagen: Der Herr „Gemütlichkeit“ war ja vorher schon ein zuckersüßer Knuddelbär, doch nach dem Frisörbesuch kam der Steifteddy zum Vorschein.

Es wurde gebadet, gekämmt, geschnitten, wieder gebadet und gekämmt und geschnitten. Wir trauten unseren Augen kaum, als er wieder zurück ins Tierheim kam. Das gesamte Hundehaus roch nach Shampoo und Argentario musste von seinen Hundekumpels erst einmal ausgiebig beschnuppert werden, ob es noch der selbe Hund ist, der vor 3 Stunden abgeholt wurde.

Aggi möchte sein neues Zuhause ungerne mit Katzen teilen, Hunde sind dagegen kein Problem, Kinder auch nicht, solange sie ihn sein Mittagsschläfchen halten lassen.

23.09.17:
Argentario lebte mehrere Monate auf der Straße und kam in einem fürchterlichen Zustand ins Tierheim nach Madrid (ANAA). Dort wurde sich zunächst darum gekümmert, dass er zunahm und sein Fell wieder einigermaßen in Ordnung ist.

Der große Wuschelbär liebt andere Hunde, spielt mit ihnen und ist einfach nur ein Goldschatz auf vier Pfoten!

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