Barry – Schattenhund?! Nein, Danke!


Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich/kastriert
Alter: geb. 2008
Schulterhöhe: ca. 55 cm
Im Tierheim seit: 10.06.2017

Beschreibung

Barry ist einer der „vergessenen“ Hunde, von denen ich eingangs schrieb. Er ist schon seit dem 10. Juni diesen Jahres bei uns und irgendwie wir er immer trauriger.
Er kam aus Bulgarien zu uns, wo er ein miserables Leben führen musste. Einstmals wurde er von der Straße eingefangen und wurde von einem Shelter (das sind mehr schlecht als rechte Tierheime) ins andere geschoben. Schließlich landete er in Sofia und da wir schon seit vielen Jahren mit einer Tierschutzorganisation vor Ort super zusammen arbeiten, hatte er die Chance zu uns nach Mayen zu kommen.

Himmel, war das ein Häufchen Elend als er ankam. Angst, Angst, Angst ohne Ende. Das Entsetzen stand ihm in den Augen und er ließ sich überhaupt nicht anfassen, geschweige denn anleinen und Gassi führen.

Die anderen zwei Hunde die mit ihm kamen, fanden ruck zuck ein neues Zuhause, aber Barry rutschte immer mehr aufs Abstellgleis. Sein trotz allem, großes Glück ist, dass uns einige sehr geduldige Menschen besuchen, die sich um zurückhaltende Katzen und scheue Hunde kümmern. Stunden um Stunden investieren sie um den Tieren Vertrauen zu geben. Damit sowohl die Katzen, als auch Hunde wie unser Barry, unsere Mina und Mochi, Berührungen von Menschen zu zu lassen und sie letztlich sogar genießen.

Und so hat auch Barry gelernt, dass es unglaublich schön und wohltuend ist, von Menschen geknuddelt zu werden. Und was soll ich euch sagen!?
Mittlerweile ist Barry ein wahrer Knutschhund geworden. Er geht mit Begeisterung Gassi, wobei er allerdings vor Autos, Traktoren und ähnlichem noch ziemliche Angst hat. Aber das sind ja Peanuts. Wenn man zu ihm ins Gehege geht, meint er zunächst mal wieder etwas auf Abstand zu gehen, doch wenn die Menschen sich dann „klein“ machen, sprich, sich hin hocken,

oder auf die Holzliege setzen, dann kommt er sofort, gibt Pfötchen und drückt sich ganz feste an den Menschen um ja viel Nähe zu bekommen.

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