Heute ist der Tag, an dem es Zeit ist DANKE zu sagen!!!


Danke für die unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft, die uns im Tierheim Mayen in den letzten 4 Wochen entgegengebracht wurde.

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Waren wir wirklich am Rande unserer Leistungsgrenze, da kam dieser Strom der Hilfe über uns.
Tausende von Menschen haben die Schicksale von unserem gelähmten Rocky und unserer gelähmten Kora gelesen. Tausende von Menschen litten mit dem alten Zwergpudelchen „Teddy“, dem man den Unterkiefer zweimal gebrochen hatte und statt zum Tierarzt zu gehen, einfach den Fang mit Klebeband zuklebte und ihn in einen Keller verbannte, in dem er verhungert wäre, hätte man ihn nicht gefunden. Die vier abgemagerten, verwahrlosten Schäferhundmischlinge, die wohl wochenlang durch Wälder und Felder zogen und am Schluss so kraftlos waren, dass sie nicht mehr lange gelebt hätten, „Onkel Heinz“, den man in einem Haus fand, abgemagert zum Skelett, der dann trotz intensiver Hilfe leider starb….

Die OP-Kosten, die Blutuntersuchungen, die Spezialärzte, alles verschlang und verschlingt noch immer sehr, sehr viel Geld, das das Tierheim noch neben seinen laufenden Kosten aufbringen musste. Wie sollte das gehen???

Es gibt eine glasklare Antwort: Mit EUCH!
So viele Aktionen wurden gestartet, um Geld zusammen zu bekommen, so viel Futter (Spezialfutter für die Schäferhunde), so viele Einzelspenden und so viele kleinere und größere Spenden auch von Firmen, Schulen und diversen Gruppen.

Glaubt uns, wir waren in all dem Elend, das wir in den letzten 4 Wochen schultern mussten, tief berührt von der Anteilnahme, sogar aus dem Ausland.

Stellvertretend für alle, die halfen und noch immer helfen, möchten wir, weil wir nicht allen persönlich danken können, hier die beiden Jungs Diego und Dario zeigen. Diego las von dem fast haarlosen Teddy, dessen Kieferbruch und all den anderen geschundenen Tieren, die binnen kürzester Zeit im Tierheim Mayen Aufnahme fanden. Und was machte Diego? Er sagte seiner Mama, sie möge ihn bitte ins Tierheim fahren, er möchte für Teddy und Kora sein Taschengeld spenden. Gesagt, getan. Stolz überreichte er uns eine Summe von fast 20 Euro, die der junge Mann bestimmt lange zusammengespart hatte. Seine Augen leuchteten, als Kora mit ihren behinderten Beinen angerobbt kam, sich vor ihn legte, als wisse sie, dass Diego extra wegen ihr gekommen sei.
Was für ein Tierschutznachwuchs!!! Wir wissen von Diegos Mutter, dass der Junge noch lange von diesem Tag und seinen Eindrücken erzählt hat. Und dass er schon wieder eine Aktion plant, um unseren Tieren zu helfen.
Danke Diego! Du und Dein Bruder, ihr seid wunderbar. So wunderbar, wie all die anderen Menschen, die uns Geld gespendet haben, um so gut wie möglich zu helfen. Auf der Facebook-Seite Tierheim Mayen kann man immer wieder Neues lesen, wie es unseren Notfällen mittlerweile geht. Das alles hier noch aufzuschreiben, würde wirklich den Rahmen sprengen.

Auch unglaublich viel Futter, Decken, Verbandsmaterial, Krankenunterlagen und vieles mehr, wurde uns gebracht. Teils kamen die hilfsbereiten Menschen von weit her, um ihre Sachspenden zu bringen, Vieles kam per Post oder Paketdienst.

Für all die Futterspender sei stellvertretend „Markus Mühle“ genannt. 90 kg Luposan spendete die Futtermittelvertriebsfirma und wir trauten unseren Augen nicht, als ein Transporter vorfuhr und diese Riesenladung ablieferte.
Natürlich hat unser Tierheimbürochef und Alleskümmerer Wulli die Säcke gleich inspiziert, in der Hoffnung, dass einer den Transport nicht heil überstanden hat und ihm ein paar Brocken so zuvälliger Weise ins WulliMaul flutschten. Doch zu Wullis Leidwesen war das nicht so und alles konnte für unsere Schäferhunde und für Kora verwendet werden.

Kora wird in Kürze einen maßangefertigen Rollwagen bekommen, damit sie endlich einmal (fast) normal einen langen Spaziergang machen kann. Die junge Hündin ist so voller Power und kann sich nicht ausleben, so dass wir nun einen Rolli bestellen werden, auch das ist nur dank eurer Hilfe möglich.

Nochmals, im Namen des gesamten Vorstandes des Tierheim Mayen, im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Namen aller Stammgassigänger und allen, die ganz nah am Elend dieser geschundenen Tiere dran waren und dran sind:
Ihr alle. Ihr, die ihr spontan und ohne Zögern uns beigestanden habt, uns Geld- und Sachspenden geschickt habt, ihr seid die zuverlässigsten und besten Tierfreunde, die man sich denken kann.
Es möge sich wirklich jeder und jede angesprochen fühlen, die geholfen hat. Wir sind überwältigt und ein Stück weit demütig vor all der Hilfe.

Bitte schaut weiter ab und zu einmal hier auf der Tierheim Mayen Seite nach, es wird für euch bestimmt interessant sein, wie die Heilungsprozesse verlaufen und vor allem wie die Wunden der Tierseelchen zu heilen beginnen.

D A N K E!

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