Mochi – sie macht es uns nicht einfach ;-)


Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich/kastriert
Alter: 8 Jahre
Schulterhöhe: 45 cm, 12,5 kg
Im Tierheim seit: ab 07.04.17

Beschreibung

09.08.2017:

Mochi zu sozialisieren haben wir uns einfacher vorgestellt. Aus diesem Grund wurde auch lange ihr Text nicht aktualisiert. Mochi ist als sehr menschenscheue, unsichere Hündin zu uns gekommen. Anfassen ging am Anfang gar nicht. Sobald man in ihre Nähe wollte, ist sie weggelaufen oder hat geschnappt, wenn sie uns in ihrem Zwinger auf Abstand halten wollte.

Doch mittlerweile möchten wir von Mochis unglaublichen Fortschritten berichten. Sie werden denken, dass es nur kleine Fortschritte sind, aber wir Tierheimmitarbeiter sind unglaublich froh, dass sie sich so gut entwickelt hat. Anfangs hat sie stets das Weite gesucht, sobald man nur das Hundehaus betreten hat. Schwupps war Mochi durch die Klappe verschwunden oder hat kauernd unter ihrem Bett gehockt, bis die Luft wieder rein war. Im Auslauf hat sie immer und immer wieder Runden gedreht und hat den nächstmöglichen Fluchtweg über die Zäune gesucht.

Mittlerweile sieht es schon ganz anders aus. Mochi kommt durch die Klappe reingelaufen, ja reingelaufen!!!, wenn wir das Hundehaus betreten. Sie setzt sich auf ihre Decke und wartet ab. Am liebsten möchten wir sie einfach anleinen und mit ihr losstapfen. Doch sobald die Leine an ihrem Halsband oder an ihrem Geschirr befestigt wird, macht sich Mochi stocksteif und verfällt in regelrechte Panik. So weit ist sie noch nicht.

Im Auslauf verbellt sie jeden Besucher, ist richtig mutig und frech geworden. Betreten bekannte Personen, die sie gern hat, die große Wiese, kommt sie neugierig angelaufen, wedelt mit dem Schwanz und sobald man sich hinsetzt und leiese abwartet, schnuppert sie an der Hand und ab und an schleckt sie sie sogar ab und legt sich entspannt neben einen. Anfassen ist in diesen Momenten kein Problem mehr und wir finden, dass das wahnsinnig tolle Fortschritte sind im Vergleich zu ihrem anfänglichem Verhalten.

Mochi sucht Interessenten, die bereit sind, nahezu täglich zu uns zu kommen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Ihr muss die Möglichkeit gegeben werden, ihre neuen Menschen kennenzulernen, ihre Stimmen, ihren Geruch immer und immer wieder zu hören, zu riechen. Erzwingen kann man bei Mochi gar nichts, dann stellt sie auf stur und läuft einfach wieder weg. Mochi ist eine Herausforderung, doch wir stellen uns dieser und hoffen, dass bald „IHRE“ Menschen vor unserem Tresen stehen werden.

April 2017:

Mochi kommt am Freitag zusammen mit Catina aus Spanien zu uns. Anfangs ist die Hündin noch etwas unsicher und hält Abstand, aber nach einer Eingwöhnung sucht sie die Nähe zu uns. Hier ist etwas Geduld gefragt. Mit anderen Hunden versteht sie sich gut.

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