Manni – er wird immer trauriger im Tierheim


Wir danken Mannis Paten:
Fr. Rüffer aus Ettringen,
Fr. Weins aus Kail,
Hr. Wirth aus Lehmen

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich/kastriert
Alter: geb. ca. 1.12.2014
Schulterhöhe: ca. 65 cm
Im Tierheim seit: 19.02.17

Beschreibung

14.02.18:

Wir haben länger nicht über Manni berichtet, was an dieser Stelle dringend nachgeholt werden muss!!! Viel zu lange wartet er bei uns auf seine Menschen, wobei er schon längst bereit  für einen Auszug in ein neues Leben ist.

Manni haben wir oft als „Gernegroß“ beschrieben, weil er seine ungestüme Kraft gar nicht lenken und einschätzen konnte.
Nachdem er von der ersten Vrmittlung zurück kam, wurde fleissig mit ihm gearbeitet.
Unsere Hunde werden durch Herrn Markus Behr, Hundetrainer „Martin Rütter DOGS Ahrweiler/Gerolstein“, intensiv betreut.
Jeden Mittwoch ist für unsere Tierheimhunde Training an gesagt und dabei haben sowohl unsere Vierbeiner, als auch unsere Stammgassigänger, die bei diesem Training die Hunde führen, großen Spaß, schließlich ist Gassigehen keine Erziehung und der „Hundekopf“ möchte und muss ja auch arbeiten.

Manni nimmt daran natürlich auch teil, und so manche ungestüme, überschüssige Kraft die in ihm steckte, konnte dadurch in hervorragende Bahnen gelenkt werden. Nach wie vor ist er natürlich ein Herdenschutzhundmischling, was bedeutet, dass er, so wie seine „Rassegenossen“, speziell und dennoch einfach großartig ist, wenn man sich mit dieser Rasse auseinandersetzt.

Manni ist ein großer Kuschelhund, der nach seinen Spaziergängen ausgiebig von seinen Gassigängern abgetrocknet, gebürstet und zum Abschluss gekuschelt wird. Dann ist er zufrieden. Ach ja und das ein oder andere Leckerchen darf dabei auch noch aus der Tasche fallen, so hat er es am liebsten. :-)

21.06.17.:

Manni konnte am 1. April vermittelt werden, kam gestern jedoch zurück, da sich das Zusammenleben mit ihm und seiner Familie nicht so gestaltete, wie wir es uns für diesen Hund vorgestellt hatten.
Er wurde verhätschelt und vertätschelt, ihm wurde keinerlei Erziehung geboten, was natürlich für jeden Hund unerlässlich ist.

Das Endergebnis:  Manni kam übergewichtig, unerzogen und flegenhaft zu uns ins Tierheim zurück. Futter alleine macht einen Hund nicht glücklich und schon gar nicht ein Herdenschutzhundmischling wie Manni einer ist. Bei der Abgabe, die unter Tränen erfolgte, sagte die Frau:“ Es hat ja alles geklappt, bis auf die paar Mal. Wir haben einfach zu viele Kinder im Umfeld….“

Was? Zu viele Kinder die mit Manni zu tun hatten? Geht das mit einem Hund der bewusst übernommen wurde, obwohl man wusste dass in ihn noch sehr viel Erziehung gesteckt werden muss? Kinder sollten doch auch erzogen werden, warum denn dann nicht der Hund? Und dass dann noch bei dem Zurückbringen ins Tierheim Krokodilstränen vergossen werden, das verstehe mal jemand der ein Herz in der Brust hat.

Manni ist ein wundervoller, wundervoller Hund und sucht nun absolut souveräne Menschen, die ihm zeigen, dass die Menschen nicht nach seinen Regeln leben, sondern er nach ihren. Er hat ein ganz schönes Sturköpchen, was wieder in die richtige Bahn gelenkt werden muss. Für das Versäumnis seiner bisherigen Menschen kann er nichts. Dick füttern anstatt mit ihm zu arbeiten ist keine Option. Eigentlich können wir froh sein, dass er von unfähigen Leuten zurück gebracht wurde. Er hat Besseres verdient. Ganz sicher! Manni ist ein Schatz, der ganz viel Potential mit ganz viel Liebe hat!

19.02.17:

Manni ist nun bei uns und hat uns zuerst alle überrannt mit seiner Größe, seiner Liebe und seines zuckersüßen Unterbisses. Er ist ein echter Hingucker und das scheint der Große auch zu merken.
Im Moment ist er noch sehr ungestüm und hat vom Hunde-Einmaleins noch nicht viel kennengelernt. Aber das wird sich mit der Zeit ergeben.

Mit anderen Hunden kommt er gut zurecht, im Spiel ist er noch etwas grob und meint den Ton angeben zu müssen. Daher sollte ein vorhandener Ersthund souverän sein.

Seine Beschreibung aus Bulgarien:

Großer Wuschelbär, wir behielten ihn nach seiner Kastration in der Klinik, da er noch Nachblutungen hatte. Normalerweise wäre er danach wieder in das Städtische Tierheim zurückgekehrt an seine Kette dort.
Manni hat sich aber so in unsere Herzen geschlichen und wir konnten es nicht übers Herz bringen, um ihn dorthin zu bringen, zurück an die Kette.
Jetzt wartet er bei uns in der Klinik auf ein neues Zuhause. Manni hat einen Gebissvorstand des Unterkiefers, was ihn nicht aber überhaupt nicht hindert oder beeinträchtigt, ihm aber ein witziges Aussehen beschert.

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