Jim – geboren, um zu sterben?


Geboren um zu sterben…. leider war es so…
Heute ist unser kleiner Jim einfach eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht….

jim4Wir haben schon viele auf auf dem letzten Weg begleitet, aber bei Dir war es anders! Wir setzten sehr viel Hoffnung in die OP! Und Du warst so voller Lebensfreude und Lebenswillen! Jedem hast du ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Das gesammte Dekomaterial, was für „Deine“ Kränze sein sollte, hast Du in der Küche verteilt. So manche Nacht hast Du mich auf trab gehalten, weil Du spielen wolltest. Alle haben geschlafen, nur wir beide nicht. Im Bett haben wir gespielt bis Du eingeschlafen bist, und zufrieden in meinem Arm geschlummert hast.
Doch leider spielte die Zeit scheinbar gegen uns……
Ich wäre bis ans Ende der Welt mit dir gefahren, um dir zu helfen! Es sollte nicht sein.

Ich hoffe Du hast Deinen kleinen Bruder, Tim, der leider nur wenige Tage bei uns sein durfte, gefunden, und Ihr zwei tobt und spielt jetzt unbeschwert zusammen.

Lebwohl mein kleiner Schatz, unsere Zeit war leider viel zu kurz, aber sehr intensiv.

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Vor wenigen Wochen, am 29. September 2016, wurden von Seiten des Veterinäramtes Koblenz 76 Hunde und 4 Katzen aus einer Zucht in Münstermaifeld beschlagnahmt. Die Tiere wurden nicht sachgemäß gehalten. Die Boxen, in denen sie leben mussten, waren zu klein und ein Auslauf fehlte. Unter den Tieren waren Hunde der Rassen Chihuahua, Retriever, Boxer, Malteser, West Highland Terrier und eine junge Kavalier King Charles Familie.

Und Jim gehört zu dieser Familie. Seine Mutter gebar in dieser „Hundefabrik“ 4 Welpen, die nach wenigen Wochen verkauft werden sollten. Zum Glück kam es nicht dazu und die Familie konnte in einer Pflegestelle des Tierheim Mayen unterkommen.

Jims Mama musste in ihrem kurzen Leben wahrscheinlich schon mehrmals Welpen zur Welt bringen und sich immer wieder von ihnen trennen, um weiter zu gebären. Auslauf, Spaziergänge, Zuneigung und gar das Leben mit Menschen schienen ihr fremd zu sein. Sie wich zurück, als sie das erste Mal Gras unter ihren Pfoten spürte und erkundete zunächst nur zaghaft und vorsichtig, unterstützt von den anderen Hunden der Pflegefamilie, den Garten. All das war neu für die tapfere Mama, die sich von Tag zu Tag mehr an ein „normales“, artgerechtes Hundeleben gewöhnte.

Nun zu Jim und seinen Geschwistern, die mittlerweile circa 6 Wochen alt sind. Insgesamt waren es vier an der Zahl, die die junge Kavalier King Charles Hündin auf die Welt brachte. Einer dieser vier Neugeborenen war so klein und unterentwickelt, dass er trotz intensiver Betreuung und Beifütterung starb. Er war zu schwach, um zu überleben. Er wurde geliebt, auch wenn es nur für wenige Tage war. Aber das war besser, als dort zu sterben, wo er herkam. Seine Pflegemama suchte für ihn ein Plätzchen im Garten, wo er in Frieden beerdigt werden konnte.

Nun ist Jim mit seinen beiden Geschwistern alleine und auch er ist krank. Jim leidet an einem sogenannten Hydrocephalus, umgangssprachlich auch als „Wasserkopf“ bekannt. Diese schwerwiegende Missbildung des Hirns führt ohne Therapie zum Tod.

Jim hört schlecht und sieht nicht gut, doch er nimmt aktiv am Leben teil. Er frisst selbständig, spielt, rauft mit seinen Geschwistern und genießt die Zuneigung von seiner Mama. Jim kann zwar nicht so wild toben, wie es seine Brüder tun, aber man sieht ihm an, dass er ein kleiner Kämpfer ist, dem wir so gerne ein sorgenfreies Leben ermöglichen möchten.

Die Lebenserwartung für ein Tier mit dieser Diagnose ist nicht hoch, aber es gibt Möglichkeiten, diese Missbildung operativ zu behandeln. Diese Operation ist für den kleinen Jim lebensnotwendig und soll in jungem Alter erfolgen, damit die Erfolgschancen größer sind.

Jim hat es verdient, dass um sein Leben gekämpft wird. Er zeigt Lebensqualität und diese wollen wir ihm weiterhin ermöglichen.

Und dazu brauchen wir IHRE Hilfe. Eine Operation dieser Art wird nur von wenigen Tierärzten in Deutschland durchgeführt. Sie kostet im Minimum 3000 Euro, die wir, als kleines Tierheim, nicht alleine stemmen können.

Darum bitten wir um Spenden, die uns helfen, die Kosten dieser OP zu tragen, um ein Leben für Jim überhaupt zu ermöglichen.

Wir möchten, dass er lebt und die, die genauso denken wie wir und die ebenso empfinden, dass er eine Chance verdient hat, mögen uns bitte mit einer Geldspende aushelfen.

Er entkam dieser „Hundefabrik“, um zu leben und nicht um zu sterben!

Spendenkonto:

Verwendungszweck: OP Jim

Bank: Kreissparkasse Mayen
Kontonummer: 24554
Bankleitzahl: 57650010
IBAN: DE73 5765 0010 0000 0245 54
SWIFT-BIC: MALADE51MYN

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