Jim Knopf – unvergessen


Leider müssen wir mitteilen, dass der kleine Jimmy am vergangenen Freitag über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir hatten noch berichtet, wie gut es ihm trotz seines hohen Alters geht, doch es kam dann ganz plötzlich zu einem Zusammenbruch, von dem sich der kleine Mann nicht erholte. Seine Organe waren schon zu stark angegriffen, als dass man ihn noch retten konnte. Stolze 19 Jahre wurde dieser kleine Knirps alt! Ein erstaunliches Alter und wir sind so, so dankbar, dass man ihm in seiner Pflegestelle noch mehr als 5 Jahre ein wunderbares Leben ermöglichen konnte. Vielen lieben Dank Familie D., wir drücken euch aus der Ferne und fühlen mit euch. Mach’s gut kleiner Jimmy. Grüß uns die anderen, die schon vor dir gegangen sind. Wir tragen euch alle in unseren Herzen!

Wir danken Jim Knopfs Paten:
Fr. Gibbert aus Blankenrath;
Familie Mack aus Hatzenport;
Felice Leenheer aus Bruttig

Rasse: Pinscher-Mix
Geschlecht: männlich
Alter: ca. 13 Jahre (geb. ca. 2001)
Schulterhöhe: ca. 30 cm
Im Tierheim seit: 30.10.2014

Beschreibung:

10.03.20
Jim Knopf lebt ja schon eine ganze Weile in seiner Pflegefamilie und ist dort altersmäßig das Oberhaupt neben drei weiteren Hundedamen :-) Mit etwa 19 Jahren hat der kleine Mann schon einige Jährchen auf dem Buckel, doch er schlägt sich wirklich wacker auf seinen zierlichen Beinchen. Er hat im letzten Herbst sogar die Zähne saniert bekommen und hat alles super gut überstanden. So wünschen wir Jim und seiner Pflegefamilie noch eine tolle Zeit und bedanken uns bei seinen Paten für die monatliche Unterstützung!!!

Oktober 2014
Dieser arme Tropf wurde zitternd und völlig erschöpft in der Nähe der Burg Eltz aufgefunden. Ein trauriges Bündel Hundchen wurde da zu uns gebracht und wir hatten gleich das Bauchgefühl, dass sich niemand melden würde der ihn sucht, bzw. vermisst. Und so ist es auch. Als er zu uns kam, konnte er kaum auf den dünnen Beinchen stehen, so erschöpft war er und auch die Angst die aus seinen Äugelchen blickte, trug dazu bei, dass der Winzling fix und fertig war. Er fraß zunächst nichts, wollte nur schlafen, schlafen, schlafen. Nach zwei Tagen veränderte sich sein Zustand zum Glück. Der kleine „Jim Knopf“ lebte etwas mehr auf. Fressen wollte er noch immer nichts, bis wir auf die Idee kamen Hüttenkäse mit Leberwurst zu vermischen. Oh, da haute er rein. Seine Angst hatte sich auch weitestgehend verflüchtigt und er wagte es durchs Büro zu tippeln und sich alles an zu sehen. Wenn wir abends im Hundehaus das Licht loschen und den Bewohnern wie jeden Abend eine gute Nacht wünschen, fing da Knöpfchen an zu weinen und zu jammern. Wie sollten wir ihm erklären, dass ihn jemand im Wald entsorgt hat, das Glück dabei hatte gefunden zu werden und nun bei uns in Sicherheit zu sein!? Die großen, traurigen Kulleraugen schauten uns dann immer entsetzt an und fragten tausend Fragen. Jim Knopf wird wohl ein „Tierheimhund“ bleiben. Wer nimmt schon so einen alten, zitternden Opi bei sich auf?  Zum Glück hat sich nun eine Mitarbeiterin bereit erklärt ihn mit nach Hause zu nehmen. Selbst wir hart gesottenen Tierheimmenschen sind nicht gefeit gegen solche alten, traurigen Augen. Nun müssen wir sehen wie es weiter geht mit dem Zitteropi. Es würde uns sehr, sehr freuen wenn der kleine Mann eigene Paten, bzw. Patinnen finden würde. Die anstehenden Tierarztkosten (die Zähne müssen saniert werden, impfen, chippen, Allgemeinuntersuchung) könnten von den Geldern evtl. Paten abgedeckt werden, wir könnten ihm eine eigene Kuschelhöhle kaufen und andere, für ihn angenehme Dinge, die aus unserem Etat ansonsten nicht angeschafft werden könnten. Wenn Sie dem Knöpfchen helfen möchten, so klicken Sie doch bitte hier auf der HP den Link „Ihre Hilfe“ an. Dort finden sie die Rubrik „Patenschaften“ und erfahren alles was zu tun ist um einem unserer Dauergäste zu helfen. Wir und vor allem Jim Knöpfchen bedanken sich schon jetzt ganz herzlich.

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