Dana – sie bleibt Gnadenbrothund, was für sie nicht „schlimm“ ist!


Wir danken Danas Patin:
Fr. Klinker aus Mayen,
Fr. Wolff aus Illerich


Rasse: Pitbull-Mix
Geschlecht: weiblich/kastriert
Alter: geb. 2010
Schulterhöhe: 55 cm
Im Tierheim seit: 25.07.13

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Beschreibung

27.04.17:

Dana bleibt Gandenbrothund und steht nicht weiter zur Vermittlung. Der Hintergrund ist der folgende:  Dana lebt nun schon fast 4 Jahre im Tierheim und noch nie kamen diverse „Listenhundinteressenten“ für sie in Frage.  Immer gab es einige Dinge, die einfach in der Konstellation Dana/Interessent nicht zu 100 % passten. Und bei Dana MUSS alles passen, denn sie ist zwar, wie wir so oft schrieben, eine „Knutschkugel“, aber sie ist gleichzeitig auch charakterlich ein ganz besonderer Hund.

Unzählige Anrufe nahmen wir entgegen und immer mussten wir das Gleiche sagen:“ Dana muss man sehr genau kennen lernen bevor sie überhaupt vermittelt werden könnte. Es darf kein Zweithund in der Familie sein, keine Kinder, kein…. usw.“

Nun entwickelte es sich so, dass Dana seit geraumer Zeit einen festen Gassigänger hat, der sie anfangs so oft wie möglich ausführte und zwischen ihm und Dana entstand eine Liebe, die Dana immer voller Überschwang ausdrückt, wenn Herr S. kam um sie für 2 – 3 Stunden zu holen. Ihre Freude kannte keine Grenzen und nach und nach wurden die beiden auf eine gewisse Art und Weise eine Einheit.

Nun haben wir uns entschieden das „Paar“ nicht mehr zu trennen. Schon seit Monaten holt Herr S. freitags nach der Arbeit Dana ab und bringt sie montagsmorgens wieder zur Tagesunterbringung ins Tierheim, um sie nach der Arbeit wieder ab zu holen und dann gehts ab, gemeinsam in ein Zuhause, das ein ganz besonderes wurde. Auch wenn Herr S. freie Tage oder Urlaub hat, immer ist Dana bei ihm und sie genießt es sichtlich.

Dana wird nun ein „Gnadenbrottier“ des Tierheimes bleiben, was aufgrund der eben geschriebenen Zeilen für sie gar nicht schlimm ist. Morgens (nur an Arbeitstagen) kommt sie als Tagesgast zu uns und abends geht es mit ihrem Freund ab auf die Couch.

Nein, wir können die beiden nicht mehr trennen, auch wenn die derzeitige Konstellation natürlich nicht die allerbeste Lösung ist. Wir werden nun gemeinsam mit Herrn S. versuchen eine Richtung zu finden, damit Dana zukünftiger noch weniger tagsüber im Tierheim sein muss, mit dem Ziel, dass sie in nicht zu ferner Zukunft gar nicht mehr zu uns kommen muss. Auch wenn es, wie bereits erwähnt, nicht die allerbeste Lösung ist, so kennt es Dana ja nicht anders und ihre Freude die sie ausgelassen ausdrückt, wenn sie ihren Freund abends sieht, bestätigt uns in unserer Entscheidung.

30.01.17:

Wir können es gar nicht glauben. Im Juli 2017 sind es schon 4 Jahre, die Dana bei uns ist. Die Zeit rennt und in diesen eigentlich langen vier Jahren, gab es so gut wie keine ernsten Interessenten für unsere Maus.

Mittlerweile verbringt Dana die meiste Zeit mit ihrem Stammgassigänger, der sie leider aus beruflichen Gründen nicht komplett übernehmen kann. Zu lange wäre sie alleine. Wir sind ihm dennoch sehr dankbar, dass er Dana eine Abwechslung neben dem tristen Tierheimalltag bietet. Hier bei uns würde sie verkümmern, obwohl wir uns gut um sie kümmern. Danke Thomas!

Danas großes Laster ist ihre Rasse. Nach wie vor stehen Pitbulls auf der Liste und man braucht einen sogenannten Sachkundenachweis, um einen solchen Hund adoptieren zu dürfen. Anschließend müssen Herrchen bzw. Frauchen und Hund eine Wesensprüfung absolvieren. Erst dann darf Dana rechtmäßig als eigener Hund gehalten werden.

Wir würden uns für Dana ein Zuhause als Einzelhund bei Pitbull-Fans wünschen. Wer einmal einen solchen besessen hat, wird nie wieder etwas anderes wollen. Die, die einmal in Kontakt mit dieser Rasse kamen, wissen wie wir das meinen.

Ihr witziges Gemüt, die bedinnungslose Liebe für Ihre Dosenöffner, ihre Tollpatschigkeit, ihren verschlafenen Blick, wenn sie bei Regen nach draußen sollen, ihr lautes Schnarchen, ihre Liebe, die sie einem geben und noch so Vieles mehr. Das macht einen richtigen Pit aus.

Dana ist unsere Knutschkugel, das Wärme liebende braune „Dany Sahne Häschen“.

D     „Dany Sahne Hase“

A     AKTIV: von 18°C-25°C, alles andere ist „Sofawetter“ für Dana

N     Namenskunde: Aramäisch= „Gott sei mein Richter“, slawisch= „Gottesgeschenk“,   keltisch= altirische Muttergöttin

A     Anhänglich und treu! Wen sie einmal ins Herz geschlossen hat, den lässt sie nicht mehr los!

01.06.14:
Dana und ihre Stammgassigängerin besuchen mittlerweile jede Woche die Hundeschule, in der Dana bereits auf die Begleithundeprüfung vorbereitet wird. Sie mustert sich als kleine Streberin und bewältigt die Aufgaben des Gehorsams wunderbar. Mittlerweile konnte Dana bereits mit gut sozialisierten Rüden im Freilauf spielen. Dies wird weiterhin geübt, damit sich bei ihr ein gutes Sozialverhalten aufbauen kann.

03.01.14:
Nun ist unsere liebe Dana fast ein halbes Jahr bei uns und wartet immernoch auf die richtigen Menschen. Sie liebt ausgedehnte Spaziergänge und anschließende Kuscheleinheiten. An der Leine geht Dana super, bei Hundebegegnungen muss sie manchmal das letzte Wort haben, obwohl dies gut zu unterbinden ist. Den Kontakt zu anderen Hunden kannte sie in ihrem bisherigen Leben nicht, aber sie geht sehr gerne mit anderen Artgenossen im Rudel spazieren ohne Anstalten zu machen.

Jetzt ist es aber wirklich an der Zeit, dass die Menschen kommen, die zu ihr und ihrer Rasse stehen. Klar braucht sie gewisse Regeln im neuen Zuhause, da sie vor Freude richtig durchdreht, an einem hochspringt und einen dabei am liebsten von oben bis unten abschlecken will.

Lernt unsere Dana doch einfach mal kennen und gebt ihr eine Chance!

06.08.13
Dana ist wunderbar aufgetaut. Fremde Menschen sind zwar immer noch gruselig, aber alle Menschen, die sie kennt, findet sie toll. Richtig toll!! Sie wird dann ganz albern und kann sich vor Freude gar nicht mehr einbekommen. Sie lacht dann richtig. :-)

25.07.13
Dana war ein Bündel der Angst als sie zu uns kam, alles war gruselig, alles musste aus weiter Entfernung angekläfft werden. Sie kam zu uns, weil ihre Besitzer die Auflagen nicht erfüllen konnten einen Pitbull-Mix wie Dana zu halten. Nicht das dieser Angsthase böse wäre, aber der Gesetzgeber hat nun mal pauschal bestimmt, dass Dana allein wegen ihres Äußeren ein gefährlicher Hund ist und man bestimmte Auflagen (Führungszeugnis, Versicherung, Kastration, Kennzeichung durch einen Chip, Sachkundenachweis, etc.) erfüllen muss. Nun ist sie bei uns und das ist auch ganz gut so, da sie wohl noch nicht viel kennenlernen durfte.

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