Mia – unvergessen


Liebe Mia, diese Zeilen, die wir als Nachruf für Dich schreiben, zerreißen uns das Herz.
Du hast so viele Infektionen ( – infolge Deiner Behinderung – ) überstanden, aber in der Nacht zum Montag hat Dein Herz aufgehört zu schlagen.
Du bist, eingekuschelt in Deinem Katzensofa, friedlich eingeschlafen – für immer!
Die Erinnerung an Dich ist uns ein kleiner Trost in unserem Schmerz. Obwohl Deine Hinterbeinchen durch einen Unfall gelähmt waren, hattest Du noch 5 Jahre ein lebensfrohes Katzenleben.
Du bist im großen Garten herumgerobbt, hast Dich in der Morgensonne gewälzt u. hast voller Genuss die Mäuse gefressen, die Deine Katzenkumpels Dir hingelegt haben, weil Du sie ja nicht selbst fangen konntest. Für ‚ Knuspertaschen ‚ bist Du fast über die Wiese geflogen, und wenn Du etwas von Deinen Menschen wolltest, hast Du uns mit Deinem zarten Stimmchen angepiepst.
Du warst eine zauberhafte, tapfere kleine Katze, die immer in unseren Herzen sein wird.

Mia, wir vermissen Dich!
In tiefer Trauer,
Deine Menschen

Wir danken Mias Paten:
Frau Gerhards aus Zell;
Frau Korn aus Müden;
Frau Kohlhaas aus Bad Neuenahr-Ahrweiler;
Lucky aus Asbach


Rasse: Europäisch Kurzhaar
Geschlecht: weiblich/kastriert
Alter: geb. ca. 2009
Auf Dauerpflegestelle seit: 13.11.10

Beschreibung

31.01.14
Hallöchen liebes Tierheimteam und Paten!

Herzliche Grüße von Mia mit Fotos anbei. Mia geht es gut, sie ist voller Lebensfreude und leidenschaftlich gerne draußen im Garten, selbst bei schlechtem Wetter. Wenn sie etwas möchte (Futter, Knuddeln oder Windelwechsel), „piepst“ sie uns im wahrsten Sinne des Wortes an, denn sie hat ein ganz zartes Stimmchen. Wir eilen natürlich sofort herbei, um Madame’s Wünsche zu erfüllen.

Liebe Grüße Euch Allen und eine gute Zeit
Mia und ihre Dosenöffner

13.11.10
Mia lebt in ihrer Pflegestelle mittlerweile ganz normal im Haus mit. Am meisten aber liebt sie es draußen im großen Garten herumzulaufen bzw. in ihrem Fall zu robben. Sie hat so viel Freude dabei und ist auch so geschickt, dass man ihr ihre Behinderung auf die Entfernung hin kaum anmerkt.
Die Nerven haben sich nicht wieder vollständig regeneriert, so dass sie ihr Hinterteil immer noch hinterher zieht. Allerdings benutzt sie hin und wieder ein Hinterbein.
Aber man braucht wirklich kein Mitleid mit ihr zu haben, denn sie zeigt so viel Lebensfreude und Energie. Tiere denken glücklicherweise nicht wie wir Menschen über ihre Behinderungen oder Krankheiten nach, sondern leben einfach damit und machen das Beste daraus.

13.11.12
Vorab möchten wir erwähnen, dass wir für die tapfere Mia liebe Paten suchen, das sie noch lange tierärztliche Behandlung benötigt.
Ab 5,– € monatlich ist dies möglich. Vielleicht möchten Sie ihr helfen!?

Doch nun zur Leidensgeschichte von Mia:

Mia wurde schwer verletzt und halbtot gefunden, wahrscheinlich wurde sie von einem Auto angefahren. In der Tierklinik hat man sie sofort operiert und eine Metallplatte in die verletzte Wirbelsäule eingesetzt. Nun hat ein langer Genesungsweg begonnen, denn Mia muß wieder lernen zu gehen und die Beine zu bewegen. Ein großer Erfolg ist es, dass sie schon eigenständig sitzen kann und mit Hilfe steht.

Sie hat sich wunderbar erholt, so dass sie nun vor Weihnachten von der Tierklinik in eine Pflegestelle umziehen durfte. Dort war man erstaunt, wie flink Mia ist, auch wenn ihre Hinterbeine noch nicht „funktionieren“.

Sie erkundete alles und spielte sogar etwas Bällchen. Auch an der Tür lauert sie schon, weil sie das ganze Haus erkunden will. Aber das geht natürlich nicht.

Die Prognose der Tierklinik ist, dass sie nach einem längeren Prozeß wieder laufen kann. Ihre Nerven müssen wieder angeregt werden, man muß also z.B. mit ihr Laufen üben. Das wird die Pflegestelle nun tun und wir hoffen, dass wir eine Physiotherapeutin für Katzen finden, die sie dabei unterstützen kann.

Wenn man Mia in die Augen schaut, sieht man Leben.
Es ist einmal wieder erstaunlich wie Tiere schwerste Verletzungen verarbeiten und mithelfen, dass sie wieder gesund werden.
Mia ist schon jetzt an unser aller Herz gewachsen.

Wir vergleichen sie oft mit der kleinen Sanni, die dem Tod trotzte und schwerste Operationen überstand.

Auch Mia ist so ein kleines Wunder. Was sie durchlitten und überstanden hat, ist unglaublich. Wir freuen uns, dass sie so munter ist, obwohl sie momentan ihre Hinterläufe noch hinter sich herzieht.
Mia will leben. Und sie lebt! Wundervoll!

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