Unvergessene

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14 Nov 2016

Geboren um zu sterben…. leider war es so…
Heute ist unser kleiner Jim einfach eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht….

jim4Wir haben schon viele auf auf dem letzten Weg begleitet, aber bei Dir war es anders! Wir setzten sehr viel Hoffnung in die OP! Und Du warst so voller Lebensfreude und Lebenswillen! Jedem hast du ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Das gesammte Dekomaterial, was für „Deine“ Kränze sein sollte, hast Du in der Küche verteilt. So manche Nacht hast Du mich auf trab gehalten, weil Du spielen wolltest. Alle haben geschlafen, nur wir beide nicht. Im Bett haben wir gespielt bis Du eingeschlafen bist, und zufrieden in meinem Arm geschlummert hast.
Doch leider spielte die Zeit scheinbar gegen uns……
Ich wäre bis ans Ende der Welt mit dir gefahren, um dir zu helfen! Es sollte nicht sein.

Ich hoffe Du hast Deinen kleinen Bruder, Tim, der leider nur wenige Tage bei uns sein durfte, gefunden, und Ihr zwei tobt und spielt jetzt unbeschwert zusammen.

Lebwohl mein kleiner Schatz, unsere Zeit war leider viel zu kurz, aber sehr intensiv.

09 Nov 2016
kunibert1

Heute musste unser lieber Kunibert erlöst werden. Er kam ursprünglich zu uns, weil man ihn nicht mehr weiterversorgen konnte (siehe unten). Leider wissen viele Menschen nicht, was sie ihren Tieren antun, wenn sie ins Tierheim gegeben werden. Wir muten den Hunden, Katzen und auch Kleintieren enorm viel zu, was man niemals unterschätzen sollte!!!

26 Okt 2016
jack

Liebes Tierheim-Team, am 22.10.2016 ist unser Jack plötzlich gestorben. Sein Tod ist für uns unbegreiflich, nichts kann uns trösten. Wir hatten 21 wunderschöne Wochen mit einem wundervollen Hund.
Lieber guter süßer Freund, wir danken Dir, dass Du uns Dein Herz, Dein Vertrauen, Deine Lebensfreude, Deine Kauzigkeit und unserer alten Hündin den zweiten Frühling geschenkt hast.
Wir werden Dich nie vergessen !!!
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

20 Okt 2016
Opa2

Theo, ein alter Katzenopa, der plötzlich auf dem Mayener Habsburgring auftauchte und niemand ihn vermisste, ist verstorben. Er lebte noch einige Zeit in seiner Pflegestelle und durfte dort zuletzt die warme Sommersonne auf dem Balkon genießen. Dort lag er lang ausgestreckt und ließ sich wohlig das Köpfchen kraulen. Er wurde die letzten Wochen immer dünner und ausgemergelter und war mit Sicherheit schon circa 20 Jahre alt oder sogar älter. Wir sind uns sicher, dass er noch eine schöne Zeit erleben durfte und nun in Geborgenheit und Liebe seiner Pflegefamilie Abschied nahm!

20 Okt 2016
imelda2

Auch Ömilein Imelda ist von uns gegangen. Dünn und mit struppigem Fell wurde sie in ihrer Pflegefamilie aufgenommen. Anfangs ließ sie sich nicht gerne anfassen, was sich aber mit viel Geduld und Zuwendung änderte. Sie genoss die Streicheleinheiten ihrer Menschen und zeigte ihrer Pflegefamilie ganz deutlich, dass sie auf ihre letzten Tage hin noch den Garten erkunden wollte. Schwups ist die halbblinde Omi vom Balkon gesprungen und im Garten umherstolziert. Sie genoss es, im hohen Gras zu liegen, aus dem Teich zu trinken und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Das war der letzte, warme Sommer für Imelda, den sie erleben durfte und dann über die Regenbogenbrücke ging.

05 Okt 2016

In unseren Herzen lebst du weiter! Mach's gut Lenchen!

Leni1

Unsere tapfere Leni ist gegangen. Nichts ahnend hat sie sich auf den Weg ins Regenbogenland gemacht. Dass Leni den schlimmen Autounfall vor drei Jahren überlebte, grenzt an ein Wunder. Kurz danach zog sie bei Familie V. zur Pflege ein, die Leni nach der schweren OP wieder aufpäppelte und wahre Wunder bewirkte. Leni lernte wieder Laufen und erfreute sich ihres wiedergewonnenen Lebens, wo sie dem Tod schon sehr nahe war. In den drei Jahren danach plagte sie immer wieder der lästige Krebs. Sie wurde erneut opereriert, um ihr ein wenig Lebenszeit zu schenken. Vor rund 3 Wochen hat der Krebs jedoch über ihren Körper gesiegt und sie schlief neben ihrer besten Freundin Luna ein – für immer. Wir werden Leni niemals vergessen!!! Leni war eine Kämpferin, ein Seelenhund und noch viel mehr. Sie hatte so viel Gutes an sich, was sie jeden Tag aufs Neue ihrer Pflegefamilie zeigte, der wir von Herzen danken, dass Leni bei ihnen leben durfte und von Herzen geliebt wurde. Danke!

03 Okt 2016
ronaldo

Wir haben verloren. Den Kampf verloren, den unser tapferer Ronaldo gekämpft hat. Heute am Abend wurde er eingeschläfert. Unsere Tierärztin kam zu uns ins Tierheim, damit Ronaldo die letzte Reise ohne Hektik und Stress gehen konnte.

23 Sep 2016
gindo5

Uns fehlen die Worte! Heute musste der arme, alte Gindo eingschläfert werden, weil ihm ein großer Milztumor aufplatze und der gesamte Bauchraum befallen war. Als unsere Tierärztin anrief, dass man nichts mehr für Gindo tun könne, glaubten wir das nicht! Momentan können wir noch nicht darüber berichten, weil wir einfach nur geschockt sind! Der arme, arme Gindo. Scheidungsopfer, das im Tierheim uendliche Seelenqualen litt.

03 Sep 2016
johanna1

Johanna, unsere dritte Seniorin, die uns verlassen hat. Über ein Jahr war sie bei Frau A. zur Pflege. Hier und da hatte sie bekannte Alterswehwehchen, wogegen sie behandelt wurde. Doch zuletzt wollte der geschwächte Körper nicht mehr und Johanna musste erlöst werden. Auch hier müssen wir unseren Hut vor den Pflegestellen ziehen, die unseren Senioren unter den Katzen und Hunden ein Plätzchen anbieten – einen Platz in ihrer Familie und in ihren Herzen! Und dort wird Johanna für immer weiterleben!!!

31 Aug 2016
max

Unser großer Schmuser ist von uns gegangen. Erst hatte Max das Glück, nicht mehr orientierungslos auf dem Knüppchen herumlaufen zu müssen, danach durfte er sogar bei Frau S. einziehen, die ihn sieben Tage lang päppelte und Max Geborgenheit schenkte. Wenn wir mit ihr redeten, schwärmte sie nur von Max, was für ein lieber, verschmuster Kater er nur sei. Er hatte sich nochmal zusammengerissen und Tag für Tag Kraft gewonnen. Er hat dieses letzte Zuhause noch einmal richtig genossen, bis er dann gegangen ist. Wir danken Frau S., dass sie ohne zu Zögern Max bei sich aufnahm, auch wenn wir nicht wussten, ob er noch mehrere Tage, Wochen oder Monate zu leben hatte. Das war ihr egal. Max ist nicht einsam gestorben und hatte noch ein paar glückliche, schmerzfreie Tage. Und als Max gegangen war, sagte sein Pflegefrauchen, dass sie immer wieder eine Hospizkatze aufnehmen würde, was wir nur bewundern können!!!